Auflösung: Wie groß ein Hintergrundbild sein muss
Ein Bildschirm ist ein festes Raster aus Pixeln, und das Bild muss es nur bedecken — alles darüber ist Reserve, kein Verdienst.
Ein Display ist eine abzählbare Menge Pixel, und die einzige harte Anforderung an ein Hintergrundbild lautet: nicht weniger davon haben. Ein 1080p-Panel verlangt 1920 mal 1080, ein 4K-Panel 3840 mal 2160. Gibt man ihm weniger, zieht das System auseinander, was da ist, und das liest sich als Weichheit — sichtbar zuerst in der feinen Textur, in Moos, in Sand, im Korn von rostigem Metall, lange bevor es einem offenen Himmel anzusehen ist.
Mehr Pixel, als der Bildschirm zeigen kann, sind kein Gewinn, sondern nur Gewicht. Der Überschuss wird beim Herunterrechnen verworfen, übrig bleibt eine größere Datei im Speicher. Ein kleiner Spielraum lohnt trotzdem, denn die Seitenverhältnisse passen selten zusammen: 16:9, 16:10 und 21:9 beschneiden einander, und beschnitten wird immer die lange Kante. Erst die Form treffen, dann über Zahlen streiten.
Die Stelle, an der die Schärfe wirklich einbricht, ist schmaler als gedacht. Lange gerade Kanten zeigen die Treppchen, weiche Verläufe zeigen Banding, und zu starke Kompression zeigt beides — eine schlecht gespeicherte 4K-Datei sieht schlechter aus als eine sorgfältig gespeicherte in 1080p. Ein Hintergrundbild sieht man zwischen zwei Fenstern, ein paar Sekunden lang. Es muss sauber genug sein, um nicht aufzufallen, und danach soll es Platz machen.