Ein Fluss ist das am wenigsten stur wirkende Ding in jeder Landschaft und, mit genug Zeit, das mächtigste. Er widerspricht nichts. Er akzeptiert jeden Umweg. Zehn Millionen Jahre später gibt es einen Canyon, und der Berg, der all die Einwände erhob, ist irgendwo in einem Delta zu Sand geworden.
Diese Sammlung verfolgt die ganze Laufbahn: Weißwasser-Jugend im Hochland, selbstbewusstes grünes mittleres Alter zwischen Wäldern, und die langsame, geflochtene Erhabenheit eines Flusses, der fast angekommen ist.
Menschen sagen, Flussbilder beruhigten sie, und der Grund liegt vermutlich in der Grammatik. Ein Fluss ist Landschaft im Präsens continuous – noch unterwegs, und ohne Zweifel, anzukommen.