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Pferde, unbeeindruckt
Zehntausend Jahre Partnerschaft, und sie tun noch immer, als gehöre ihnen das Feld. Tut es auch.
Ein Pferd im offenen Land setzt Landschaftsgefühl für Maßstab und Geschwindigkeit gleichzeitig neu. Die Hügel werden plötzlich in Galoppschritten gemessen. Selbst im Stehen wirkt ein Pferd wie angehaltene Bewegung – was es ungefähr auch ist.
Die Bilder hier fangen beide Register ein: Mähnen im Wind und gesenkte Köpfe im Gras, Dampf über einem Winterfell, eine perfekte Silhouette vor tiefstehender Sonne, die kein Regisseur so hätte planen dürfen.
Menschen zeichnen seit siebzehntausend Jahren Pferde an Wände, schon bevor Wände Räume hatten. Ein Sperrbildschirm ist einfach die neueste Wand. Die Tradition geht weiter.