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Von Tieren angeschaut werden
Die besten Tierporträts drehen die Kamera um: Plötzlich ist man selbst der Beobachtete.
Es gibt eine Kategorie von Tierfotografie, bei der es eigentlich um Blickkontakt geht. Ein Fuchs hält mitten im Schritt inne. Eine Eule dreht den Kopf um jenen zusätzlichen, unmöglichen Grad. Für einen Moment hat das Tier den Fotografen eindeutig bemerkt – und, mittelbar, auch Sie, für immer.
Jedes Bild dieser Sammlung besitzt diese Qualität wechselseitiger Aufmerksamkeit. Das sind keine Tiere als Kulisse, sondern Tiere als Nachbarn mit der besseren Haltung.
Ein Gesicht auf dem Sperrbildschirm ist ein seltsam altes Trostmittel – Porträts leisten Gesellschaft, seit es Porträts gibt. Ein Schneeleopard erledigt das nur mit mehr Wangenknochen.